Zukunft Wohnen
Wie soll unser Zuhause aussehen? Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Die Anforderungen an moderner Raumkonzepte sind im steten Wandel. Küche sowie Ess-, Wohn- und Arbeitsbereiche wachsen immer mehr zusammen….
Wie soll unser Zuhause aussehen? Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Die Anforderungen an moderner Raumkonzepte sind im steten Wandel. Küche sowie Ess-, Wohn- und Arbeitsbereiche wachsen immer mehr zusammen….

Tags:
Der Klimawandel verändert den alpinen Lebensraum schneller, als das viele von uns wahrhaben wollen. Umso wichtiger ist die Frage, wie wir über diese Herausforderungen sprechen. Zukunftskommunikation bedeutet nicht, Probleme klein zu reden oder Optimismus zu inszenieren. Zukunftskommunikation bedeutet, wissenschaftlichen Erkenntnissen ehrlich zu begegnen und gleichzeitig Orientierung, Handlungsmöglichkeiten und Zuversicht zu vermitteln. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie wir den Wandel bewältigen wollen, sondern auch, wie wir Menschen dafür gewinnen und motivieren können, diese Herausforderungen aktiv zu gestalten.
Genau darüber durfte ich mit dem Wettermoderator Björn Alexander beim AlpenKlimaGipfel 2026 auf der Zugspitze sprechen. Ein Format, bei der Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft gemeinsam über die Zukunft des Alpenraums diskutieren. Mich überzeugte diese Veranstaltung, weil es eben nicht bei der Beschreibung von Problemen blieb, sondern den Blick auf konkrete Anpassungsstrategien und gesellschaftliche Resilienz öffnete.
Zukunft entsteht durch die Art, wie wir über sie sprechen und mit ihr umgehen. Kommunikation kann Angst verstärken, kann jedoch auch Zuversicht und Gestaltungskraft wecken. Genau deshalb ist die Zukunftsreise entstanden. Sie lädt Menschen ein, Zukunft nicht als Schicksal, sondern als gemeinsamen Möglichkeitsraum zu betrachten.
Hier das Gespräch zum Nachhören: Klaus Kofler mit Björn Alexander
Das Interview mit Luisa Gohlke findet ihr hier: „Ich möchte mit der Zukunftsreise motivieren, anzufangen“
Beim AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze spreche ich mit Meteorologe Björn Alexander über Zukunftskommunikation, Vertrauen, Wissenschaft und die Frage, wie Orientierung in einer komplexen Welt gelingen kann. Vielen Dank an das Team des AlpenKlimaGipfels für die Einladung und all den inspirierenden Gesprächen mit den Teilnehmern und Experten.
Im Podcast „Vision Possible“ des UNESCO Chair in Futures Capability for Innovation & Entrepreneurship am MCI Innsbruck spricht Klaus Kofler darüber, warum wir Zukunft bisher vor allem verwaltet, prognostiziert und kontrolliert haben, und weshalb das heute nicht mehr ausreicht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen zentrale Fragen unserer Zeit:
Wie bleiben Menschen und Organisationen in einer komplexen Welt handlungsfähig? Warum greifen klassische Zukunftsbilder immer häufiger zu kurz? Und weshalb wird Zukunftskompetenz zu einer der entscheidenden Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts?
Das Gespräch beleuchtet unter anderem:
… warum Prognosen oft Sicherheit versprechen, aber selten echte Orientierung geben
… weshalb Zukunft nicht verwaltet, sondern gestaltet werden muss
… warum wir lernen sollten, mit Unsicherheit produktiv umzugehen
… welche Fähigkeiten Menschen in Zeiten permanenter Veränderung stärken
… und weshalb technologische Entwicklung ohne menschliche Haltung ins Leere läuft
Besonders inspirierend ist dabei der Ansatz der „Futures Literacy“, den die UNESCO als Schlüsselkompetenz der Zukunft beschreibt: Das ist die Fähigkeit, Zukunft nicht nur vorauszudenken, sondern neue Möglichkeitsräume wahrzunehmen und aktiv mitzugestalten.
Ein Gespräch über Zukunftsmut, Resonanzräume und die Frage, wie aus Unsicherheit wieder Gestaltungskraft entstehen kann.
m Podcast „Vision Possible“ spricht Klaus Kofler über einen neuen Umgang mit Zukunft in Zeiten von Unsicherheit, KI und gesellschaftlichem Wandel. Im Mittelpunkt stehen Zukunftskompetenz, Futures Literacy und die Frage, wie Menschen wieder handlungsfähig werden können. Ein Gespräch über Haltung, Gestaltungskraft und neue Möglichkeitsräume.
Die meisten Zukunftsbücher fragen, wie sehr Technologie und Fortschritt uns verändern werden. In meinem aktuellen Buch stelle ich die umgekehrte Frage: wie veränderungsfähig sind wir Menschen selbst – und welchen Einfluss könnten wir dadurch auf das nehmen, was auf uns zukommt?
Mehr dazu im Börsenblatt-Interview mit Klaus Kofler: zum Interview
Und mehr zum Buch „Ressource Zukunft – Die Kunst, eine Welt von Morgen zu gestalten“
Zukunft ist für Klaus Kofler keine Prognose, sondern die Haltung, sie als gemeinsame Aufgabe zu begreifen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Zukunftsforscher Klaus Kofler spricht im Börsenblatt über Zukunft als Ressource und regeneratives Zukunftsdesign.