Zukunftskompetenz statt Zukunft vorhersagen
Im Podcast „Vision Possible“ des UNESCO Chair in Futures Capability for Innovation & Entrepreneurship am MCI Innsbruck spricht Klaus Kofler darüber, warum wir Zukunft bisher vor allem verwaltet, prognostiziert und kontrolliert haben, und weshalb das heute nicht mehr ausreicht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen zentrale Fragen unserer Zeit:
Wie bleiben Menschen und Organisationen in einer komplexen Welt handlungsfähig? Warum greifen klassische Zukunftsbilder immer häufiger zu kurz? Und weshalb wird Zukunftskompetenz zu einer der entscheidenden Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts?
Das Gespräch beleuchtet unter anderem:
… warum Prognosen oft Sicherheit versprechen, aber selten echte Orientierung geben
… weshalb Zukunft nicht verwaltet, sondern gestaltet werden muss
… warum wir lernen sollten, mit Unsicherheit produktiv umzugehen
… welche Fähigkeiten Menschen in Zeiten permanenter Veränderung stärken
… und weshalb technologische Entwicklung ohne menschliche Haltung ins Leere läuft
Futures Literacy: Zukunft gestalten statt nur vorhersagen
Besonders inspirierend ist dabei der Ansatz der „Futures Literacy“, den die UNESCO als Schlüsselkompetenz der Zukunft beschreibt: Das ist die Fähigkeit, Zukunft nicht nur vorauszudenken, sondern neue Möglichkeitsräume wahrzunehmen und aktiv mitzugestalten.
Ein Gespräch über Zukunftsmut, Resonanzräume und die Frage, wie aus Unsicherheit wieder Gestaltungskraft entstehen kann.
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