Resilienz und Zukunftsgestaltung – ein Gespräch mit dem Zukunftsforscher Klaus Kofler über Lösungen für morgen

In dieser Folge des „Furche Feature“ Podcasts spricht Zukunftsforscher Klaus Kofler über die zentralen Werkzeuge, die wir benötigen, um eine gute Zukunft zu gestalten…Resilienz, Empathie und die Bereitschaft, alte Muster zu hinterfragen.

Kofler betont, dass wir Krisen nicht mehr allein durch „Wachrütteln“ bewältigen können. Entscheidend ist, endlich ins Handeln zu kommen und den Mut zu finden, starre Strukturen zu verlassen. Probleme, so der Zukunftsforscher Klaus Kofler, sind nicht eine Bedrohung, sondern sind Chancen, sie fordern uns auf, kreativ zu werden, neue Lösungen zu entwickeln und in eine echte Zukunftsarbeit einzutreten. Dafür braucht es ein „Future Mindset“, das Rationalität und Emotionalität verbindet und Zukunft nicht nur denkt, sondern aktiv gestaltet.

Was bedeutet Resilienz für die Zukunft?

Resilienz bedeutet für Klaus Kofler keine passive Widerstandskraft, sondern eine aktive Fähigkeit, sich ständig neu anzupassen und somit als Gesellschaft widerstandsfähiger zu werden. Dazu gehört auch, dass wir Empathie als Grundvoraussetzung begreifen, gerade in Zeiten, in denen Ungleichheit und Unsicherheit wachsen.

Zukunft beginnt jetzt

Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, dass Zukunft nicht morgen beginnt, sondern bereits hier und heute. Wenn wir lernen, Neugier statt Angst als Triebkraft zu nutzen, können wir aus Krisen Chancen machen. Der österreichische Zukunftsforscher plädiert für eine „intellektuelle Revolution“, die uns wegführt von reiner Effizienzlogik und Wachstumsgier hin zu einer resilienten, empathischen und zukunftsfähigen Gesellschaft. Zukunft ist kein ferner Traum, sondern entsteht durch unser Handeln in der Gegenwart. Wer bereit ist, alte Muster zu hinterfragen und neue Wege zu gehen, kann den Wandel aktiv gestalten. Das Gespräch macht deutlich, dass wir an einem Wendepunkt stehen. Wenn wir lernen, mit Neugier, statt Angst auf die Zukunft zu schauen, können wir unser Denken und Handeln neu ausrichten, hin zu einer resilienten, empathischen und zukunftsfähigen Gesellschaft.

Wer erfahren möchte, wie wir mit Resilienz, Zukunftskompetenz und Gestaltungskraft eine lebenswerte Welt schaffen können, findet in diesem Podcast-Interview mit Klaus Kofler wertvolle Impulse und konkrete Denkanstöße.

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Weitere Beiträge

weiter neu denken

Zukunftsforscher Klaus Kofler im Gespräch mit JETZT.at 

„Stell dir vor, es ist Zukunft – und keiner geht hin.“ Dahinter steckt mehr als ein prägnanter Titel. Er beschreibt eine Frage, die mich seit vielen Jahren begleitet, nämlich, warum es uns so schwer fällt, Zukunft als Gestaltungsraum zu begreifen, gerade in einer Zeit, in der wir sie mehr brauchen denn je.

Wir leben in einer Welt, die von Krisen, Unsicherheit und immer größerer Komplexität geprägt ist. Wer täglich die Nachrichten verfolgt, könnte leicht den Eindruck gewinnen, Zukunft sei vor allem eine Abfolge neuer Herausforderungen. Im Interview spreche ich darüber, warum wir neue Zukunftsbilder brauchen, weshalb Vertrauen zu einer der wichtigsten Zukunftskompetenzen wird und warum Veränderung immer im Inneren beginnt. Solange wir Zukunft nur verwalten, bleiben wir in den Denkmustern der Vergangenheit gefangen. Erst wenn wir den Mut entwickeln, neue Möglichkeiten zu denken und Verantwortung zu übernehmen, entsteht echte Gestaltungskraft.

Zukunft braucht neue Bilder

Für mich bedeutet Zukunftsforschung deshalb weit mehr als Trends oder Szenarien zu analysieren. Zukunft ist ein Resonanzraum für Verantwortung, Vorstellungskraft und gemeinsames Handeln. Sie entsteht dort, wo Menschen bereit sind, alte Geschichten zu hinterfragen, neue Perspektiven zu entwickeln und den Schritt über die Schwelle des Bekannten zu wagen.

Das Gespräch mit Nico Knappe von jetzt.at, das während des AlpenKlimaGipfels 2026 auf der Zugspitze entstanden ist, greift genau diese Fragen auf. Es geht um Zukunftskraft, Vertrauen, Dialog und die Überzeugung, dass wir Zukunft nicht nur managen, sondern kultivieren müssen.

Denn Zukunft beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt in dem Moment, in dem wir bereit sind, ihr mit Haltung, Vertrauen und Gestaltungskraft zu begegnen.

Hier gelangst Du zum vollständigen Interview auf JETZT.at.

 

 

 

 

Zukunftsblick

„Stell dir vor, es ist Zukunft – und keiner geht hin“

Im Interview mit JETZT.at, das während des AlpenKlimaGipfels 2026 entstanden ist, spreche ich darüber, warum Zukunft mit Haltung, Vertrauen und neuen Zukunftsbildern beginnt.

Zukunftskommunikation schafft Orientierung anstatt Alarmismus 

Der Klimawandel verändert den alpinen Lebensraum schneller, als das viele von uns wahrhaben wollen. Umso wichtiger ist die Frage, wie wir über diese Herausforderungen sprechen. Zukunftskommunikation bedeutet nicht, Probleme klein zu reden oder Optimismus zu inszenieren. Zukunftskommunikation bedeutet, wissenschaftlichen Erkenntnissen ehrlich zu begegnen und gleichzeitig Orientierung, Handlungsmöglichkeiten und Zuversicht zu vermitteln. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie wir den Wandel bewältigen wollen, sondern auch, wie wir Menschen dafür gewinnen und motivieren können, diese Herausforderungen aktiv zu gestalten.

Genau darüber durfte ich mit dem Wettermoderator Björn Alexander beim AlpenKlimaGipfel 2026 auf der Zugspitze sprechen. Ein Format, bei der Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft gemeinsam über die Zukunft des Alpenraums diskutieren. Mich überzeugte diese Veranstaltung, weil es eben nicht bei der Beschreibung von Problemen blieb, sondern den Blick auf konkrete Anpassungsstrategien und gesellschaftliche Resilienz öffnete.

Wie wir über Zukunft sprechen, entscheidet oft darüber, wie wir ihr begegnen

Zukunft entsteht durch die Art, wie wir über sie sprechen und mit ihr umgehen. Kommunikation kann Angst verstärken, kann jedoch auch Zuversicht und Gestaltungskraft wecken. Genau deshalb ist die Zukunftsreise entstanden. Sie lädt Menschen ein, Zukunft nicht als Schicksal, sondern als gemeinsamen Möglichkeitsraum zu betrachten.

Fotocredits: © Tiroler Zugspitz Arena / Hetfleisch

Hier das Gespräch zum Nachhören: Klaus Kofler mit Björn Alexander

Das Interview mit Luisa Gohlke findet ihr hier: „Ich möchte mit der Zukunftsreise motivieren, anzufangen“

 

 

 

 

Zukunftsblick

AlpenKlimaGipfel 2026: Meteorologe Björn Alexander im Gespräch mit Klaus Kofler

Beim AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze spreche ich mit Meteorologe Björn Alexander über Zukunftskommunikation, Vertrauen, Wissenschaft und die Frage, wie Orientierung in einer komplexen Welt gelingen kann. Vielen Dank an das Team des AlpenKlimaGipfels für die Einladung und all den inspirierenden Gesprächen mit den Teilnehmern und Experten.

Zukunftskompetenz statt Zukunft vorhersagen

Im Podcast „Vision Possible“ des UNESCO Chair in Futures Capability for Innovation & Entrepreneurship am MCI Innsbruck spricht Klaus Kofler darüber, warum wir Zukunft bisher vor allem verwaltet, prognostiziert und kontrolliert haben, und weshalb das heute nicht mehr ausreicht.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen zentrale Fragen unserer Zeit:
Wie bleiben Menschen und Organisationen in einer komplexen Welt handlungsfähig? Warum greifen klassische Zukunftsbilder immer häufiger zu kurz? Und weshalb wird Zukunftskompetenz zu einer der entscheidenden Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts?

Das Gespräch beleuchtet unter anderem:

… warum Prognosen oft Sicherheit versprechen, aber selten echte Orientierung geben
… weshalb Zukunft nicht verwaltet, sondern gestaltet werden muss
… warum wir lernen sollten, mit Unsicherheit produktiv umzugehen
… welche Fähigkeiten Menschen in Zeiten permanenter Veränderung stärken
… und weshalb technologische Entwicklung ohne menschliche Haltung ins Leere läuft

Futures Literacy: Zukunft gestalten statt nur vorhersagen

Besonders inspirierend ist dabei der Ansatz der „Futures Literacy“, den die UNESCO als Schlüsselkompetenz der Zukunft beschreibt: Das ist die Fähigkeit, Zukunft nicht nur vorauszudenken, sondern neue Möglichkeitsräume wahrzunehmen und aktiv mitzugestalten.

Ein Gespräch über Zukunftsmut, Resonanzräume und die Frage, wie aus Unsicherheit wieder Gestaltungskraft entstehen kann.

🎧 Hier geht’s zur Podcastfolge

 

 

Zukunftsblick

Klaus Kofler im Podcast „Vision Possible“: Zukunft als Ressource

m Podcast „Vision Possible“ spricht Klaus Kofler über einen neuen Umgang mit Zukunft in Zeiten von Unsicherheit, KI und gesellschaftlichem Wandel. Im Mittelpunkt stehen Zukunftskompetenz, Futures Literacy und die Frage, wie Menschen wieder handlungsfähig werden können. Ein Gespräch über Haltung, Gestaltungskraft und neue Möglichkeitsräume.