Zukunftsforscher Klaus Kofler im Gespräch mit JETZT.at
„Stell dir vor, es ist Zukunft – und keiner geht hin.“ Dahinter steckt mehr als ein prägnanter Titel. Er beschreibt eine Frage, die mich seit vielen Jahren begleitet, nämlich, warum es uns so schwer fällt, Zukunft als Gestaltungsraum zu begreifen, gerade in einer Zeit, in der wir sie mehr brauchen denn je.
Wir leben in einer Welt, die von Krisen, Unsicherheit und immer größerer Komplexität geprägt ist. Wer täglich die Nachrichten verfolgt, könnte leicht den Eindruck gewinnen, Zukunft sei vor allem eine Abfolge neuer Herausforderungen. Im Interview spreche ich darüber, warum wir neue Zukunftsbilder brauchen, weshalb Vertrauen zu einer der wichtigsten Zukunftskompetenzen wird und warum Veränderung immer im Inneren beginnt. Solange wir Zukunft nur verwalten, bleiben wir in den Denkmustern der Vergangenheit gefangen. Erst wenn wir den Mut entwickeln, neue Möglichkeiten zu denken und Verantwortung zu übernehmen, entsteht echte Gestaltungskraft.
Zukunft braucht neue Bilder
Für mich bedeutet Zukunftsforschung deshalb weit mehr als Trends oder Szenarien zu analysieren. Zukunft ist ein Resonanzraum für Verantwortung, Vorstellungskraft und gemeinsames Handeln. Sie entsteht dort, wo Menschen bereit sind, alte Geschichten zu hinterfragen, neue Perspektiven zu entwickeln und den Schritt über die Schwelle des Bekannten zu wagen.
Das Gespräch mit Nico Knappe von jetzt.at, das während des AlpenKlimaGipfels 2026 auf der Zugspitze entstanden ist, greift genau diese Fragen auf. Es geht um Zukunftskraft, Vertrauen, Dialog und die Überzeugung, dass wir Zukunft nicht nur managen, sondern kultivieren müssen.
Denn Zukunft beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt in dem Moment, in dem wir bereit sind, ihr mit Haltung, Vertrauen und Gestaltungskraft zu begegnen.
Hier gelangst Du zum vollständigen Interview auf JETZT.at.